Galerie NEUE OSTEN | Bautzner Straße 49. | 01099 Dresden


Aktuell


2017

Februar

(Foto: Oxana Evdokimova)

Verbranntes Haus

 

VERBRANNTES HAUS

 

Ein journalistisches Foto- und Videoprojekt von Oxana Evdokimova, Elena Pagel und Irina Rau
 
Flucht aus Tschetschenien und Nordkaukasus: ein langer Irrweg und vergebliche Hoffnung auf politisches Asyl.
Im Fokus: tschetschenische Familien in Berlin und Dresden.
 
Ab 5. Dezember 2014, nach Angriffen von Widerstandskämpfern auf Grosny, wurden die Eltern von den Widerstandskämpfern vom Tschetschenischen Presidenten Ramsan Kadyrow zur Verantwortung gezogen und für mitschuldig erklärt. Die Angehörigen der Kämpfer sollten aus dem Land vertreiben werden und ihre Häuser sollten zerstört und verbrannt werden.
 
Einige Gründe worum die Tschetschenen aus Russland nach Deutschland fliehen sind die Verletzung der Menschenrechte, Eindringen in die Privatsphäre und das Verfolgen von Menschen durch die Behörden sowie die Sehnsucht nach besseren wirtschaftlichen Konditionen.
 
Wie integrieren sich Tschetschenen in Deutschland, wie schaffen sie es sich ein neues Leben aufzubauen? Vielfach wird bereits von einer missglückten Integration gesprochenen, deshalb sind tschetschenische Geflüchtete von zahlreichen Vorurteilen geprägt. So entwickelt sich eine Parallelgesellschaft.
 
Interview / Fotografie / Video: Oxana Evdokimova
Kurator / Interview / Fotografie: Elena Pagel
Interview / Text: Irina Rau
31.03. - 27.05. 2017

 

Vernissage 31.03.2017, 19 Uhr 

Januar

(Foto: Pawlak/Perepechai aus der Serie "Humans of Tserakvi")

Humans of Tserakvi

Humans of Tserakvi: das Gesicht eines  georgischen Dorfes (Foto, Video)

 

 

“Humans of Tserakvi” (Menschen aus Tserakvi) ist ein Projekt über die Einwohner eines Dorfes im Südosten Georgiens.

Das Ziel des Projektes ist, das wahre Gesicht der abgelegenen Orte Georgiens zu zeigen. Viele georgische Dörfer kämpfen ums Überleben und Tserakvi ist eines von ihnen. Dieses Dorf wird nicht in Touristenführern erwähnt und selbst viele Georgier wissen nicht, wo es liegt. Die Menschen hier haben keine Arbeit, sie leben in schwierigen Verhältnissen – meist ohne Wasser und Straßenbeleuchtung – und alles, was ihnen bleibt, sind Hoffnung und endlose Landschaften. In diesem Projekt steht das Leben in Tserakvi stellvertretend für Georgiens vergessene Dörfer.

 

Das Projekt besteht aus zwei Teilen: einem Videoteil und einem Foto/Textteil. Das Video zeigt die Situation im Dorf aus einer dokumentarischen Sicht. Es ermöglicht, den Hauptpersonen zu begegnen und mit ihrer Persönlichkeit in Berührung zu kommen, sich den Lebensbedingungen der Menschen zu stellen und etwas über das “One Caucasus Festival” zu erfahren, welches das Leben in Tserakvi bereichert und dem Dorf etwas Hoffnung gibt.

 

 

Die Bilder zeigen die majestätische Schönheit der Landschaft und erlauben es, in die Seele der Hauptpersonen zu schauen.

 

Wann? 21.01.-26.03.2017

Eröffnung: 21.01.17, 20 Uhr (zum Galerierundgang)

 

Wo? Galerie NEUE OSTEN

2016

November

(Foto: Matthias Schumann)

5 Jahre Galerie NEUE OSTEN

PJAT/FÜNF/FIVE - Jubiläumsausstellung 5 Jahre Galerie NEUE OSTEN

 

Im November 2011 luden zum ersten Mal Fotografien des Dresdner Fotografen Matthias Schumann unter dem Titel TRANSIT Interessierte und Passanten zur Auseinandersetzung mit dem Thema Osten/Osteuropa ein. Mit über dreißig Gruppen- und Einzelausstellungen unter der Beteiligung von mehr als 100 Fotografen und Fotografie-Interessierten brachte die Galerie den Dresdnern und deren internationalen Gästen das weite Spektrum und die Vielfalt des ost- und südosteuropäischen Lebens und ihrer Kultur nahe. Die fotografische Auseinandersetzung mit den Menschen und Landschaften zwischen Kamtschatka und Liberec, zwischen Archangelsk und Skopje findet schon im Namen der Galerie NEUE OSTEN seinen Niederschlag.

 

Die Galerie hat sich zur Aufgabe gestellt, Fotografen aus Ost- und Südosteuropa und deutschen Fotografen, die sich mit Thema Osteuropa künstlerisch bzw. dokumentarisch auseinandersetzen, eine Möglichkeit zu bieten, eigene Arbeiten zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen.

 

DEN Osten gibt es nicht, auch wenn die mediale Berichterstattung dies oft in Blick auf die wirtschaftliche Situation der ehemaligen Ostblockstaaten nahelegt. Zu verschieden sind die Kulturen, Menschen, Traditionen und Landschaften die wir oft unter dem Begriff Osten zusammenfassen. Fotografinnen aus Polen, Makedonien, Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Russland, Belarus, der Ukraine, Litauens, der Tschechischen Republik, Serbien, zeigten Innenansichten aus ihren Ländern während deutsche Fotografen den Blick von außen auf diese Region präsentierten.

 

Die Fotografie als Verständigungsmittel im interkulturellem Dialog in diesen visuell geprägten Zeiten ist wichtiger Bestandteil, des Austauschs von Ideen, dem Abbau von gegenseitigen Vorurteilen/Stereotypen und dem Wecken von Neugierde auf die Regionen in denen die Sonne aufgeht...

 

 

Auch in den kommenden Jahren wird es ein thematisch breites Ausstellungsprogramm geben. Für 2017 sind u.a. Shows über das Leben im ländlichen Georgien, aus Uljanowsk, der Geburtsstadt Lenins, oder eine Schwerpunktausstellung zu Polen geplant. Daneben soll es verstärkt Kooperationen mit anderen Fotografie- und Osteuropaakteuren geben, u.a. mit n-ost, mitost, der Gesellschaft für Humanistische Fotografie, Berlin oder dem Foto Forum Dresden. 

 

Wann: 11.11.2016 | Vernissage |  19:00 Uhr
Wo: 
Galerie NEUE OSTEN, Bautzner Str. 49, 01099 Dresden

 

Oktober

(Foto: MengHan Zhou)

WORK/SHOP – Vernissage am 21.10.2016

Festival der verbundenen Welten

 

Zum zweiten Mal nun schon, wurden ganz persönliche Eindrücke vom Festivalgeschehen zweier Städte, zweier Nationen fotografisch eingefangen. Auf Streifzug begaben sich JOJO & la beim Kramle- Festival in Děčín sowie – gemeinsam mit Denise Häse – zur Bunten Republik Neustadt in Dresden. Die besten Momentaufnahmen sind in der Galerie Neue Osten zu sehen.

Der Fokus liegt bei dieser Ausstellung auf den Workshops, welche beim Kramle Festival sowie bei der Bunten Republik Neustadt stattfanden. Die Ausstellung zeigt zwei unterschiedliche Veranstaltungen, an zwei unterschiedlichen Orten, die Zusammenkunft verschiedenster Menschen -unterschiedlichster Nationalität, jedoch auch die Gemeinsamkeiten der Festivals durch gemeinsames Arbeiten in Form von Workshops. Es werden zwei Welten verbunden mit Musik, Kunst, Offenheit und Freude.

 

Wann: 21.10.2016 | Vernissage |  18:00-19:00 Uhr
Wo: 
Galerie NEUE OSTEN, Bautzner Str. 49, 01099 Dresden


August

Ausstellung „Wein&Fotografie” - noch bis zum 18.10.2016

Wein & Fotografie - Erste Vinographische Exposition – vielfältig sind die Beziehungen von Fotografie und Wein – wenn auch nicht unbedingt auf den ersten Blick. Aber sowohl der Blick durch das Weinglas als auch durch die Linse einer Kamera kann die eigene Perspektive verändern.  

So präsentierten wir eure/Ihre Sichtweise auf die Beziehung zwischen den beiden Kulturgütern in einer “vinographischen” Ausstellung in der Galerie NEUE OSTEN am 10.09.2016. Zusammen mit einigen anwesenden Fotografen wurde diskutiert, betrachtet und spekuliert.  Alle Fotografieinteressierten sprachen über die teils ganz unterschiedlichen Vorstellungen zum Thema “Wein” und über die dahinter stehenden Geschichten und Sichtweisen.

 

Ein besonderer Dank gilt Paula Voigt, Irina Zhuchkova, Laura Schulze und vor allem Julia Missbach.

 

Galerie NEUE OSTEN, Bautzner Straße 49, 01099 Dresden

Die Galerie behält sich die Auswahl der Arbeiten vor. Kurator: Matthias Schumann.


Juli

Foto: Markus Heep
Foto: Markus Heep

Shooting Eastwards 2 - Vernissage am 22. Juli

 

Am 22. Juli eröffnen wir in der Galerie NEUE OSTEN unsere diesjährige Sommerausstellung "Shooting Eastwards 2" mit zahlreichen fotografischen Positionen zum Thema "Osten". Dazu sind wieder alle Fotografieinteressierten herzlich eingeladen.

 

Der Osten; unendliche sibirische Weiten oder das Kiez um die Ecke. Wladiwostok oder East England? Eine Himmelsrichtung oder ein Schimpfwort, Gefühl, Vision oder Aversion? Was verbinde ich mit dem Begriff? Was bedeutet für mich OSTEN? Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr wird unsere Sommerausstellung auch dieses Jahr die Eindrücke und Ideen verschiedener Fotografen zum "Osten" darstellen. Darunter sind Fotografien von MengHan Zhou, Jolanta Drywa, Markus Thieme, Markus Heep, Simon Wolf, Matthias Kühne, Sandro Hanke, Aleksandra Medianikova, Maren Ulitzka, Anna Perepechai, Elena Pagel, Heiko Dachsel und Jan Oelker.

 

“Shooting Eastwards 2” - Positionen junger Fotografie zum Thema „Die Osten“
Vernissage: 22.07.2016 | 19:00 Uhr
22.07. – 07.09.2016

 

Galerie NEUE OSTEN
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E-mail: neue_osten@gmx.de
mobil: +49-(0)1795420175
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Mai

Teilnahmeaufruf: Fotoausstellung „Shooting Eastwards 2”

Foto: Peter R. Fischer
Foto: Peter R. Fischer

Der Osten; unendliche sibirische Weiten oder das Kiez um die Ecke. Wladiwostok oder East England? Eine Himmelsrichtung oder ein Schimpfwort, Gefühl, Vision oder Aversion? Was verbinde ich mit dem Begriff? Was bedeutet für mich OSTEN? Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr wird unsere Sommerausstellung eure neuen fotografischen Antworten auf diese Fragen präsentieren.

 

Sendet eine bis drei Fotografien zum Thema (JPG, max. 50cm, lange Seite, 300 dpi) an neue_osten@gmx.de. Die Fotos werden ausgesucht und im August in der Galerie NEUE OSTEN auf der Bautzner Str. 49 gezeigt.

 

Einsendeschluss: 01.07.2016!

22.07. – 07.09.2016 “Shooting Eastwards 2”

Positionen junger Fotografie zum Thema „Die Osten“

 

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Im Rahmen der Europawoche 2016 und unserer Veranstaltungsreihe “Europas Partner im Osten” eröffneten wir am 07.05.2016 eine neue Ausstellung in der Galerie NEUE OSTEN. Sie trägt den Titel “Westend – Innen- und Aussenansichten aus dem Kaliningrader Oblast” und zeigt aktuelle Fotografien aus der russischen Enklave Kaliningrad.

 

Wir bedanken uns bei allen Gästen, die am 07.05.2016 mit uns diese Ausstellung eröffnet haben. Dazu einige Eindrücke der Ausstellungseröffnung.

© Fotos: Sandro Hanke



April

Westend – Innen- und Aussenansichten aus dem Kaliningrader Oblast

 

Die berühmten drei ostpreußischen „K`s“: Käse aus Tilsit, Kant und Klopse aus Königsberg fallen einem sofort ein, denkt man an den westlichsten Teil Russlands, die Exklave um Kaliningrad, ehemals Königsberg.

 

Das Kaliningrader Gebiet (russ.: Oblast) nur 600 Kilometer von Berlin entfernt, erstreckt sich zwischen Ostsee, Polen und Litauen und ist reich an ungewöhnlicher Geschichte, Natur, Architektur und außergewöhnlichen Menschen. Die historische Landschaft des nördlichen Ostpreußen, dieses „ferne, nahe Land“ zwischen Weichsel und Memel (Klaus Bednarz) vereint mühelos das „aufgeräumte Trümmerfeld der realssozialistischen Bauwüste“ im Zentrum „der großen Nekropolis“ Kaliningrad (Basil Kerski) mit dem Naturwunder der wüstenähnlichen Dünenlandschaft auf der Kurischen Nehrung. Mittel- und osteuropäische Geschichte und deren meist architektonische Zeugnisse sind in dieser russischen Exklave auf unverwechselbare Weise präsent.

 

In der Ausstellung werden Positionen von zwei Kaliningrader und drei Dresdner Fotografen zur Disposition gestellt, die die Frage nach dem heutigen Status Quo der Region – 25 Jahre nach der Öffnung des militärischen Sperrgebietes – auf sehr persönliche Weise beleuchten.

 

 

Fotografie
Juri Pawlow (RU)
Oleg Kostjuk (RU)
Jan Oelker (D)
Holger Wendland (D)
Matthias Schumann (D)

 

07.05.- 11.07. 2016
Vernissage: Sa. 07.05.2016, 19:00  Uhr  

 

Galerie NEUE OSTEN
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©Foto: Juri Pawlow, aus der Serie „Gedauen“
©Foto: Juri Pawlow, aus der Serie „Gedauen“
©Foto: Matthias Schumann, aus der Serie „Westend“
©Foto: Matthias Schumann, aus der Serie „Westend“


März

Zur Ausstellungseröffnung am 11. März waren zahlreiche Gäste in unserer Galerie und haben mit uns gemeinsam die neue Ausstellung "Atem des Krieges" eröffnet. Die Künstler selbst waren vor Ort und haben die Geschichten hinter den Bildern, Interviews und dem Film erklärt und über die Entstehung des Materials berichtet.

 

Die Ausstellug ist noch bis zum 03.05.2016 in der Galerie zu sehen. Wer mehr über die Reise der Künstler und die anderen Seiten der Ukraine erfahren möchte, für den bietet sich der Winterreisenvortrag von Elena Pagel und Tetiana Biletska am 17.03. im Atelier Schwartz an.

© Fotos: Matthias Schumann

© Fotos: Jürgen Duhnke


© Fotos: Sandro Hanke



Februar

Foto: Elena Pagel
Foto: Elena Pagel

“Atem des Krieges. Fokus: Ukraine” – Vernissage am 11. März 2016

Ab 11. März werfen wir mit der Ausstellung “Atem des Krieges” einen Blick in den immer noch anhaltenden Konflikt in der Ukraine.

 

Die Idee zu der Ausstellung entstand während des gemeinsamen Aufenthaltes von Elena Pagel und Tetiana Biletska in der Ukraine im August 2015, währenddessen sie mit vielen, vom Krieg betroffenen Menschen reden, ihre Geschichten sammeln und Fotografien von ihnen machen konnten. Zur gleichen Zeit fuhr Julia Vishnevets ins Kriegsgebiet in den Donbass und drehte dort den Film „Haus am Rande“. Dieser Film zeigt das Doppelporträt zweier Frauen mit gleichem Namen (Patronym) Petrovna, fast im gleichen Alter, die einander vermutlich gut verstehen würden. Aber der Krieg hat sie getrennt und auf die verschiedenen Seiten der Kampflinie gebracht. Bereits 2014 war Matthias Schumann in der Ukraine und erlebte die Beisetzung einiger der ersten ukrainischen Gefallenen aus Ivano-Frankivsk.

 

Laut UNO-Statistik sind seit Anfang des Krieges bis August 2015 7.883 Personen als Folge des bewaffneten Konflikts im Osten der Ukraine ums Leben gekommen, über 17.000 wurden verletzt.

 

Elena Pagel: “In der Ukraine spürt man deutlich den Atem des Krieges. Wir wollen dazu nicht mehr gleichgültig sein und haben deshalb mehrere Geschichten bei Kriegsbetroffenen zum Thema gesammelt und Menschen und ihren Umgebung im öffentlichen Raum beobachtet. Wir haben mit Freiwilligen, Soldaten, Witwen, Ärzten, Flüchtlingen und Menschen geredet, die im Kriegsgebiet leben, geredet. Wir haben Freiwilligen-Vereine und Krankenhäuser besucht, viele Fotos, Videos gemacht und Interviews geführt. Wir wollten von diesen Personen ihre Meinung wissen: Was ist in der Ukraine los? Wie hat das Land sich nach dem Maidan geändert? Wie beeinflusst der Krieg die Menschen, und wie stehen sie zur Frage nach Krieg oder Frieden? Wie leben und leiden die Menschen auf den zwei verschiedenen Seiten der Kampflinie im Donbass und warum wurden sie zu Feinde gemacht? Welche Hoffnungen haben sie für die Zukunft?”

 

Atem des Krieges. Fokus: Ukraine

Ein foto- und videojournalistisches Projekt gegen den Krieg. Fotografiert, interviewt und gefilmt 2014/15 in der Ukraine

 

Elena Pagel (DE) – Fotografie/Interviews
Tetiana Biletska (UA) – Interviews/Texte
Matthias Schumann (DE) – Fotografie
Julia Vishnevets (RU) – Videofilm “Haus am Rande” (48 min)

 

11.03.2016 – 03.05.2016
Vernissage: 11.03.16 um 19:00 Uhr

 

Galerie NEUE OSTEN
Bautzner Str. 49
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2015


Dezember

Zur Eröffnung der letzten Ausstellung 2015 in der Galerie NEUE OSTEN waren wieder einige interessierte Besucher bei uns. Musikalisch wurde der Abend durch von Lisa, Wilhelmine und Thomas von Baranbutz abgerundet.


Passend zum Advenster gab es Plätzchen und Glühwein, sowie kühle Getränke und Snacks.


November

Foto: Peter Fischer
Foto: Peter Fischer

Hidden Ambitions – Vernissage am 04.12.2015

Mit „Hidden Ambitions – Bilder vom Balkan 2“ zeigen wir ab dem 07.12.2015 in der Galerie NEUE OSTEN Bilder des Fotografen Peter R. Fischer von seiner diesjährigen Balkanreise. Fischer, der meist unauffällig beobachtend fotografiert, versucht damit die eher versteckten Details, Motive und Blickwinkel zu ergründen. Live-Musik kommt dazu von Lisa, Wilhelmine und Thomas von Baranbutz. Die drei spielen bereits ab 18 Uhr zum Advenster vor der Galerie NEUE OSTEN!

„Im April und Mai 2015 war mein Auto fünf Wochen mein vorübergehendes zuhause. Eine Fototour führte mich, kurz vor dem rasanten Anstieg der Flüchtlingswelle, durch acht Länder auf dem Balkan. Ohne feste Route, inhaltliche Vorplanung oder ein spezielles Thema hatte ich nur einzelne Orte fest im Visier. Der Großteil war „Städtehopping“, am kroatischen Küstenstreifen in Rijeka beginnend gen Süden, mit kurzem Abstecher nach Bosnien (Mostar), zurück an die kroatische Küste, über Montenegro und Albanien nach Mazedonien, mit einer Schleife durch den Norden Griechenlands um wieder über Mazedonien nach Bulgarien zu gelangen und durch Serbien zurück gen Norden zu fahren.

 

Eine Absicht war, mit dem gerade entstehenden Einfühlen in ein Land bereits in das nächste einzutauchen, um so besser Gleiches und Unterschiedliches wahrzunehmen. Spürt man oder weiß man nur, in welchem Land man sich gerade befindet? Ist man Mitteleuropa oder dem Süden, dem Orient näher?

 

Drei bis fünf Tage pro Land auf einer Recherchereise, einer Erkenntnisreise für die eigene Wahrnehmung, die eigene Neugier. Unterwegs ohne Auftrag, ohne Verantwortung, mit den „richtigen“ Papieren in der Tasche, war ich frei in der Bewegung, konnte genießen, aufsaugen und vor allem fotografieren…

 

Ca. 40 Arbeiten werden in der Ausstellung zu sehen sein.(In einer Gemeinschaftsausstellung unter dem Titel „Bilder vom Balkan“ im Jahr 2013 war ich bereits mit Fotografien aus Sarajevo vertreten.)“

 

Lisa Garcia Veit, Wilhelmine Schwab & Thomas Flasche von der Balkan-Gypsy-Folk-Band Baranbutz werden den passenden musikalischen Beitrag liefern. Sie spielen bereits ab 18 Uhr zum Advenster direkt vor der Galerie NEUE OSTEN auf der Bautzner Str. 49, 01099 Dresden und erneut zur Vernissage ab 19 Uhr.

 

Hidden Ambitions: Bilder vom Balkan 2
Fotografien von Peter R. Fischer
04.12.15 – 01.03.2016
Vernissage: 04.12.2015, 19 Uhr


Zur Vernissage am 06. November 2015  haben wir mit unseren Gästen die Ausstellung eröffnet. Holger Wendland erläuterte die Hintergründe des Projektes "Anrandungen" und erklärte die ausgestellten Bilder, Objekte, Videos und das Hörspiel.

Mit einigen kleinen Snacks, kühlen Getränken und jeder Menge guter Laune wurde auch diese Vernissage eine sehr gelungene.


Foto: Ondřej Koudelka
Foto: Ondřej Koudelka

“Anrandungen” – Vernissage am 6. November

 

Ein deutsch-tschechisches Kunstprojekt im Osterzgebirgischen Grenzland

 

Die Kammlagen des Osterzgebirges bilden die Staatsgrenze zur Tschechischen Republik. Beginnend im Mittelalter gestaltete sich die Region durch Landwirtschaft und Bergbau zu einer Kulturlandschaft, deren ursprünglicher Charakter bis heute sichtbar ist. Auf beiden Seiten der Grenze reihen sich Dörfer und Kleinstädte sowie unbewohntes Land aneinander. Sie bilden, sich gegenüberliegend, die tschechisch-deutsche Grenzregion. Auf sächsischer Seite ist die Bevölkerungsstruktur durch Überalterung und die Schrumpfungsprozesse der Landflucht geprägt. Auf der tschechischen Seite wirken besonders im Grenzraum die Auswirkungen der Bevölkerungsverschiebungen in Folge des 2. Weltkrieges bis heute nach.

 

„Anrandungen“ entstand aus der Motivation heraus, grenzüberschreitend die Menschen und ihre Geschichten in den Mittelpunkt zu rücken. Unser tschechischer Partnerverein „Dokrajin“ aus Prag engagiert sich mit vielfältigen Projekten im Grenzgebiet für die in Vergessenheit geratenen ausgestorbenen Landschaften und Dörfer und bedient sich dabei moderner Mittel wie der Landart oder der Videoinstallation.

 

Anrandungen

Fotografien, Zeichnungen, Objekte, Filme und Hörspiel

06.11.2015 – 30.11.2015

Vernissage: 06.11.2015, 19 Uhr


Oktober

BACK/STAGE - Ausstellung noch bis 3. November 2015


Zur Vernissage am 16.10.2015 waren erneut reichlich Gäste in der Galerie um sich die Bilder an zu sehen und mit der Fotografin und Kuratorin Denise Häse über die Ausstellung und deren Hintergründe zu sprechen

Fotos: Sandro Hanke & Jürgen Duhnke


Foto: Denise Häse
Foto: Denise Häse

BACK/STAGE – Vernissage am 16.Oktober 2015


Zwei Länder, zwei Städte, zwei Musikfestivals. Die Ausstellung „back/stage“ zeigt fotografische Impressionen aus 2015 sowohl vom Kramle-Festival in Decín/CZ, als auch vom Dresdner Straßenfest Bunte Republik Neustadt (BRN) aus der Sicht von deutschen und tschechischen Fotograf_innen. Die Bilder von Emílie Mrazíková (CZ) und Denise Häse (DE) ermöglichen einen vergleichenden Blick, wie unsere Nachbarn in Decín und wir in Dresden feiern. Ermöglicht wird die Ausstellung durch die Kooperation von Kultur Aktiv mit den Machern des Kramle-Festivals Slunečnice o.s.

Die Fotografin und Kuratorin Denise Häse sagt dazu: „Im Mai 2015 hatte ich die Möglichkeit, im Bandmobil der Dresdner Gruppe „Klangteppich“ auf musikalische Reise zu gehen und so das Kramle-Festival in Decin (CZ) fotografisch zu erkunden. Im Juni fotografierte ich dann auf der Bunten Republik Neustadt (BRN) in Dresden rund um die Konzerte der tschechischen Bands „Phil Shoenfelt & Southern Cross“ und „Trio Deshane“.

Beschauliche, familiäre Festivalatmosphäre, tschechische Herzlichkeit, Singer-Songwriter Folkmusik-Kultur traf auf das landesweit bekannte 3-tägige internationale, bunte, lebendige “kollektive Anderssein” eines ganzen Stadtviertels. Erlebnisse, Eindrücke die kaum unterschiedlicher hätten sein könnten und doch verbindet die Musik Menschen unterschiedlicher Nationalität, Alters, mit Behinderung und zeigt auf wie einfach Integration funktionieren kann. Im Zweifel – einfach gemeinsam tanzen!“

back/stage
Mit Fotografien von: Denise Häse (DE), Emílie Mrazíková (CZ) u.a.

16.10.2015 – 03.11.2015
Vernissage: 16.10.2015, 19 Uhr

GALERIE NEUE OSTEN
Bautzner Straße 49
01099 Dresden
Tel. +49-351-8113755

Die Ausstellung findet im Rahmen des Pragomania Festivals und in Kooperation mit den 17. Tschechisch-Deutschen Kulturtagen statt. Sie wird gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und dem tschechischen Außenministerium.

Foto: Denise Häse


September

GOING PUBLIC – Ausstellung noch bis zum 13.10.2015 


Am 11.09. fand in der Galerie NEUE OSTEN die Eröffnungsfeier zu unserer Austellung “going public” statt. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästen für ihr Interesse. Ebenso war Levon Fljyan vor Ort und erklärte unseren Besuchern die Hintergründe seiner Bilder und stand im Nachhinen für Fragen bereit.

Fotos: Sandro Hanke & Iwa Pawlak


GOING PUBLIC - Vernissage am 11.09.2015

 

Wir laden herzlich zur Ausstellungseröffnung von "going public" in der Galerie NEUE OSTEN ein. Am 11.09. um 19:00 Uhr beginnt unsere Vernissage. Zu sehen sind Fotografien der Armenischen Künstler Ani Gevorgian und Levon Fljyan. Selbstverständlich gibt es auch Snacks und Getränke für das leibliche Wohl.

 

Going Public

Die Ausstellung im Rahmen von Transkaukazja 2015 zeigt Fotografien von öffentlichen Straßenprotesten in Armenien. Dabei orientieren sich die Bilder am Motto "art as a key to freedom" ("Kunst als Schlüssel zur Freiheit"). Auf www.kulturaktiv.org gibt es auch viele weitere Informationen zu Transkaukazja 2015 und den mitwirkenden Künstlern.

 

GOING PUBLIC

Vernissage: 11.09.2015 - 19:00Uhr

Ausstellung vom 11.09. bis zum 13-10.2015

 

Galerie NEUE OSTEN

Bautzner Str. 49

01099 Dresden


August

SHOOTING EASTWARDS: Ausstellung bis zum 07.09.2015

Zur Vernissage am 07.08.2015 waren neben vielen Gästen auch die Fotografen selbst anwesend und haben ihre Bilder und die Geschichten dahinter erklärt.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 07.09.2015 in unserer Galerie zu sehen.


Foto: Iwa Pawlak
Foto: Iwa Pawlak

SHOOTING EASTWARDS: Vernissage 07.08.2015

 

Der Osten; unendliche sibirische Weiten oder das Kiez um die Ecke. Wladiwostok oder East England? Eine Himmelsrichtung oder eine Einstellung? Was verbinde ich mit dem Begriff? Was bedeutet für mich OSTEN? Unsere Sommerausstellung soll eure fotografischen Antworten auf diese Fragen zeigen.

 

Dazu haben wir junge Fotografen angefragt. Anna Perepechai, Iwa Pawlak, Michael Merkel, Simon Wolf und weitere haben mit SHOOTING EASTWARDS ihre eigenen Erlebnisse und individuellen Blickwinkel festgehalten. Deren Bandbreite wird dadurch angereichert, dass die hier präsentierten Fotografen aus unterschiedlichen Ländern (Ukraine, Polen, Deutschland) stammen. Alle Fotografen haben sich im Vorfeld von SHOOTING EASTWARDS in Dresden im Umfeld von Kultur Aktiv getroffen.

 

SHOOTING EASTWARDS – Positionen junger Dresdner Fotografie zum Osten
07.08. – 07.09.2015
07.08.2015, 19 Uhr Vernissage

 

Galerie NEUE OSTEN
Bautzner Str. 49
01099 Dresden


Juni

Der Osten; unendliche sibirische Weiten oder das Kiez um die Ecke. Wladiwostok oder East England? Eine Himmelsrichtung oder ein Schimpfwort? Was verbinde ich mit dem Begriff? Was bedeutet für mich OSTEN? Unsere Sommerausstellung soll eure fotografischen Antworten auf diese Fragen zeigen.

 

Sendet eine bis drei Fotografien zum Thema (JPG, max. 50cm, lange Seite, 300 dpi)  an neue_osten@gmx.de.

Einsendeschluss: 20.07.2015

Die Fotos werden ausgesucht und im August in der Galerie NEUE OSTEN auf der Bautzner Str. 49 gezeigt.

 

07.08. – 07.09.2015
shooting eastwards –
Positionen junger Dresdner Fotografie zum Osten

Galerie NEUE OSTEN

Bautzner Str. 49

01099 Dresden

 

mobil. 0179 5420 175

Facebook: www.facebook.de/galerieneueosten
Web: www.galerie-neue-osten.jimdo.com


Mai

Die Vernissage zur Ausstellung "Minority Report" war ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästen und hoffen das ihr ebenso viel Spaß hattet wie wir. Die ersten Eindrücke sind auch schon im Artikel zu sehen.


Foto: Matthias Schumann
Foto: Matthias Schumann

MINORITY REPORT

Eröffnung: Dienstag, 05.05.2015, 19 Uhr

05.05. - 07.07. 2015

Galerie NEUE OSTEN

Bautzner Str. 49

01099 Dresden


April

Die nächsten Ausstellungen in der Galerie findet ihr auch wieder im "Dresden Contemporary Art" Heft. Entweder ihr schaut auf http://dresdencontemporaryart.com/ oder ihr hohlt euch euer eigenes Exemplar direkt bei uns in der Galerie!


NEUE "DRESDEN CONTEMPORARY ART" HEFTE EINGETROFFEN

Ab sofort könnt ihr euch die neuen Hefte für das zweite Quartal bei uns in der Galerie abholen.

http://dresdencontemporaryart.com/


Galerieführung zur Ausstellung Licht im Dunkel am 10.04.2015

Anlässlich des russisch Orthodoxen Osterfestes reiste Evelyn Richter 2013 mit ihrer Begleiterin Elena Pagel in ein Männerkloster nahe Moskau.
Nun lädt Sie die Galerie NEUE OSTEN anlässlich des russisch orthodoxen Osterfestet zu einer Galerie Führung ein, bei der Bilder der Reise gezeigt werden. Elena Pagel wird Sie durch die Ausstellung führen und sie noch einmal mit auf die Aufregende Reise nach Borwsk nehmen.
Um 19 Uhr beginnt die Führung in der Galerie NEUE OSTEN auf der Bautzner Straße 49.

Bitte melden Sie sich vorher an damit wir einen groben Überblick über die Anzahl der Teilnehmer haben. Nutzen Sie dafür des Kontaktformular, die E-Mailadresse oder rufen Sie an unter 0351 811 37 55.

Wir freue uns auf Sie!


März

Großer Andrang zur Vernissage der Ausstellung "Licht im Dunkel"! Informationen zur AUsstellung sowie eindrücke von der Eröffnung findet ihr hier.

Ausstellung "Licht im Dunkel"


Foto: Elena Pagel
Foto: Elena Pagel

Am Freitag 06.03.2015 wird die NEUE Ausstellung "Licht im Dunkel" von Evelyn Richter und Elena Pagel bei uns in der Galerie eröffnet. Beginn ist 19 Uhr auf der Bautzner Straße 49. Alle Informationen erhaltet ihr hier oder auf der Seite des Contemporary Art Magazins.


Januar

Die Fotos von der Vernissage am 16.01. sind absofort hier einsehbar. Wir bedanken uns außerdem bei den vielen Gästen und für die interessanten Gespräche. Noch bis zum 03.03.2015 sind die Fotografien und Plastiken zu sehen. Natürlich nur in der Galerie NEUE OSTEN!


2014


Dezember


Neu gestartet!!! Die Offizielle Facebook Seite der Galerie NEUE OSTEN!

Liket uns um immer auf dem Laufenden zu sein was gerade in der Galerie los ist! Zudem bekommt ihr interessante Hintergrundinformationen zu den ausgestellten Bildern und Künstlern. Also nichts wie hin...

www.facebook.de/galerieneueosten


November

Am 07.11.2014 wurde die neue Ausstellung Goldstrand erfolgreich in der Gallerie NEUE OSTEN eröffnet. Die zahlreichen Besucher konnten sich ein farbenfrohes Bild von der bulgarischen Kultur machen und haben diese in angeregten Gesprächen weiter vertieft.

Die Austellung ist noch bis zum 05.01.2015 in der GAlerie NEUE OSTEN zu sehen.


Petar Delchev: Buzludzha
Petar Delchev: Buzludzha

Oktober

Kurz nach dem Besuch von Jan Oelker ist herausgekommen, dass man die Gedenkstätte "Perm 36" schliesen möchte. Daraufhin wurde eine Online Petiton erstellt, um das letzte erhaltene GULAG vor diesem Schicksal zu bewaren. Hier können Sie die Petition unterstützen. Danke!


September

Nach der erfolgreichen Vernissage am 05.09.2014 ist die Ausstellung „Basis und Überbau“ des Dresdner Fotografen Jan Oelker noch bis zum 02.11.2014 in der Galerie NEUE OSTEN zu sehen. In der Fotoserie setzt Jan Oelker die Lenin-Statuen, die im Gegensatz zu den anderen ehemaligen Ostblockstaaten in Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion nicht zerstört wurden, in Bezug zu Fotos aus „Perm 36“, dem einzigen noch erhaltenen, ehemaligen GULAG, der zur Gedenkstätte wurde.


Ausstellung "Basis & Überbau" von Jan Oelker.

05.09.2014 - 02.11.2014

In der Galerie NEUE OSTEN auf der Bautzner Straße 49