TRANSIT

Arbeiten von Matthias Schumann, Dresden/Cambridge


galerie neuer osten,

Bautzner Str. 49,

01099 Dresden


Ausstellung: 24.10. – 14.12.2011

Vernissage: Freitag 21.10.2011, 19 Uhr


Worte: Sabine Zimmermann, Kuratorin

Musik: Wolfgang Torkler, Klavier


Am 21. Oktober wird in der galerie neuer osten,  19 Uhr die Ausstellung „Transit – Fotografische Streifzüge durch Osteuropa“ mit Arbeiten von Matthias Schumann (Dresden/Cambridge) eröffnet. Der Fotograf Matthias Schumann portraitiert seit über zehn Jahren Menschen aus dem östlichen Teil Europas, welche zwischen der alten und der neuen Welten zu leben scheinen und hält damit gleichzeitig seine eigene fotografische Wandlung fest.  Mit dieser Ausstellung öffnet eine neue Galerie auf der Bautzner Straße 49 in der Dresdner Neustadt ihre Räume. Ihr Name ‚galerie neuer osten‘ ist Programm.

Transit im heutigen Verständnis bedeutet „Durchgangsverkehr“ bzw. „Durchreise von Personen“. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort „transitus“ ab, was sich mit „das Hinübergehen, Übergang oder Durchgang“ übersetzen lässt. Die Welt von heute verändert sich schnell und grundlegend. Nach dem Ende des kalten Krieges und dem Auseinanderbrechen des Ostblocks stehen gerade die Menschen Osteuropas vor großen Herausforderungen. Fluch und Segen einer sich entwickelnden jungen Demokratie und der Etablierung des kapitalistischen Wirtschaftssystems bekommen sie besonders zu spüren. Der Fotograf Matthias Schumann portraitiert seit über zehn Jahren Menschen aus dem östlichen Teil Europas, welche zwischen der alten und der neuen Welten zu leben scheinen und hält damit gleichzeitig seine eigene fotografische Wandlung fest.

„Schumanns Bilder sind weniger dokumentarisch zu verstehen, wenngleich die festgehaltenen Zustände Zeitdokumente einer sich mehr und mehr auflösenden oder besser sich transformierenden Kultur bleiben werden. Neben den Klischees, von denen niemand glaubt, dass es sie so lebend tatsächlich gibt, wie es das Portrait des vermeintlichen Kossacken doch zu beweisen scheint, interessieren Schumann auch das Nebeneinander von Kulturen und deren Übergänge. Er findet und belichtet sie auf liebevoll ironische Weise.“


Sabine Zimmermann, Kuratorin


Mit dieser Ausstellung öffnet eine neue Galerie auf der Bautzner Straße 49 in der Dresdner Neustadt ihre Räume. Ihr Name ‚galerie neuer osten‘ ist Programm.

Hier soll jungen und unbekannten Fotografinnen aus Ost- und Südosteuropa als auch einheimischen Fotografen, die sich mit Themen aus Osteuropa künstlerisch/dokumentarisch auseinandersetzen, eine Möglichkeit geboten werden, eigene Arbeiten zu präsentieren und damit verschiedene Aspekte des osteuropäischen Lebens in Dresden bekannt zu machen. Weiterhin soll den Fotografen und Fotografieinteressierten eine Plattform geboten werden, sich untereinander zu vernetzen.