5 Jahre Galerie NEUE OSTEN

 - 5 Jahre Galerie NEUE OSTEN - Ein Jubiläum –

Am 11.11.2016 feierte die Galerie neue Osten 5. Geburtstag.

Aus insgesamt 29 Ausstellungen wurden Fotografien ausgewählt - ein BEST OF. Gemeinsam mit verschiedenen Fotografen, welche in den letzten Jahren den Weg zu uns in die Galerie fanden, mit Gästen, Freunden und Team-Mitgliedern wurde eine Reise in die Vergangenheit gemacht. Gemeinsam ließen alle Gäste die letzten 5 Jahre Revue passieren, tauschten sich über Erfahrungen und Sichtweisen aus und tauchten ab und zu auch mal in die Vergangenheit ab.

5 Jahre in denen viele aufregende Dinge passierten, interessante Fotografien die Wände der Galerie zierten und in denen viele Menschen zueinander fanden. Ein gelungener Rückblick und durchaus ein ehrwürdiger Jahresabschluss in der Galerie NEUE OSTEN.

Ein besonderer Dank gilt Paula Voigt, Laura Schulze, und Matthias Schumann, welcher die Ausstellung kuratiert hat.

Galerie NEUE OSTEN, Bautzner Straße 49, 01099 Dresden

Im November 2011 luden zum ersten Mal Fotografien des Dresdner Fotografen Matthias Schumann unter dem Titel TRANSIT Interessierte und Passanten zur Auseinandersetzung mit dem Thema Osten/Osteuropa ein. Mit über dreißig Gruppen- und Einzelausstellungen unter der Beteiligung von mehr als 100 Fotografen und Fotografie-Interessierten brachte die Galerie den Dresdnern und deren internationalen Gästen das weite Spektrum und die Vielfalt des ost- und südosteuropäischen Lebens und ihrer Kultur nahe. Die fotografische Auseinandersetzung mit den Menschen und Landschaften zwischen Kamtschatka und Liberec, zwischen Archangelsk und Skopje findet schon im Namen der Galerie NEUE OSTEN seinen Niederschlag.

 

Die Galerie hat sich zur Aufgabe gestellt, Fotografen aus Ost- und Südosteuropa und deutschen Fotografen, die sich mit Thema Osteuropa künstlerisch bzw. dokumentarisch auseinandersetzen, eine Möglichkeit zu bieten, eigene Arbeiten zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen.

 

DEN Osten gibt es nicht, auch wenn die mediale Berichterstattung dies oft in Blick auf die wirtschaftliche Situation der ehemaligen Ostblockstaaten nahelegt. Zu verschieden sind die Kulturen, Menschen, Traditionen und Landschaften die wir oft unter dem Begriff Osten zusammenfassen. Fotografinnen aus Polen, Makedonien, Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Russland, Belarus, der Ukraine, Litauens, der Tschechischen Republik, Serbien, zeigten Innenansichten aus ihren Ländern während deutsche Fotografen den Blick von außen auf diese Region präsentierten.

 

Die Fotografie als Verständigungsmittel im interkulturellem Dialog in diesen visuell geprägten Zeiten ist wichtiger Bestandteil, des Austauschs von Ideen, dem Abbau von gegenseitigen Vorurteilen/Stereotypen und dem Wecken von Neugierde auf die Regionen in denen die Sonne aufgeht...

 

 

Auch in den kommenden Jahren wird es ein thematisch breites Ausstellungsprogramm geben. Für 2017 sind u.a. Shows über das Leben im ländlichen Georgien, aus Uljanowsk, der Geburtsstadt Lenins, oder eine Schwerpunktausstellung zu Polen geplant. Daneben soll es verstärkt Kooperationen mit anderen Fotografie- und Osteuropaakteuren geben, u.a. mit n-ost, mitost, der Gesellschaft für Humanistische Fotografie, Berlin oder dem Foto Forum Dresden. 

 

(Fotos Vernissage: Jürgen Duhnke, Laura Schulze)