Verbranntes Haus

Ein journalistisches Foto- und Videoprojekt von Oxana Evdokimova, Elena Pagel und Irina Rau

 

Flucht aus Tschetschenien und Nordkaukasus: ein langer Irrweg und vergebliche Hoffnung auf politisches Asyl.

Im Fokus: tschetschenische Familien in Berlin und Dresden.

 

Ab 5. Dezember 2014, nach Angriffen von Widerstandskämpfern auf Grosny, wurden die Eltern von den Widerstandskämpfern vom Tschetschenischen Presidenten Ramsan Kadyrow zur Verantwortung gezogen und für mitschuldig erklärt. Die Angehörigen der Kämpfer sollten aus dem Land vertreiben werden und ihre Häuser sollten zerstört und verbrannt werden.

 

Einige Gründe worum die Tschetschenen aus Russland nach Deutschland fliehen sind die Verletzung der Menschenrechte, Eindringen in die Privatsphäre und das Verfolgen von Menschen durch die Behörden sowie die Sehnsucht nach besseren wirtschaftlichen Konditionen.

 

Wie integrieren sich Tschetschenen in Deutschland, wie schaffen sie es sich ein neues Leben aufzubauen? Vielfach wird bereits von einer missglückten Integration gesprochenen, deshalb sind tschetschenische Geflüchtete von zahlreichen Vorurteilen geprägt. So entwickelt sich eine Parallelgesellschaft.
Interview / Fotografie / Video: Oxana Evdokimova

 

Kurator / Interview / Fotografie: Elena Pagel

 

Interview / Text: Irina Rau

 

Die Vernissage fand am 31.03. statt. Gemeinsam mit Gästen welche an der Ausstellung beteiligt waren, Flüchtlingen der Unterkunft in Kamenz, des Teams sowie vielen Besuchern ta

uchten wir einen Abend lang in die Geschichten und Schiksale dieser Menschen ein. Es wurde viel disskutiert und geredet.

Die Vernissage fand im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus statt. Gemeinsam setzten wir ein offenes Zeichen für Toleranz und vor Allem eines gegen Fremdenfeindlichkeit, indem wir die Geschichten dieser Menschen offenbarten.

Noch bis zum 27.05.2017 in der Galerie NEUE OSTEN